Ukraine

 

Ein Projekt zur beruflichen Bildung der ukrainischen Baubranche

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Die Ukraine steht vor der Herausforderung einer grundlegenden sozialen, wirtschaftlichen und politisch-kulturellen Veränderung. Das Projekt „Berufliche Bildung für die ukrainische Baubranche" soll die Ukraine bei ihren Bemühungen unterstützen, die Krise friedlich zu bewältigen und den Wandel zu einem sozial ausgewogenen und wirtschaftlich modernen System zu meistern. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen vor allem die Jugendlichen im Land eine Perspektive für ihre Zukunft erhalten.
 
Seit der Konflikt in der Ostukraine begonnen und sich in Phasen seit Februar 2014 zu einer bewaffneten Auseinandersetzung weiterentwickelt hat, sind viele Menschen aus der Ostukraine und von der Krim geflohen.

Innerhalb dieser Gruppe sind es aber gerade Jugendliche, die für friedensfördernde oder friedenskonsolidierende, krisenpräventive und konfliktentschärfende Maßnahmen gewonnen werden müssen. Viele Berufsschulen und Baukollegs in der Ukraine beindrucken dadurch, dass sie mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln versuchen, jungen Menschen einen Weg in die Zukunft zu weisen: sie kümmern sich um Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen, um Waisenkinder oder andere benachteiligte Jugendliche. Sie versuchen über Ganztagsbetreuung diesen Jugendlichen einen strukturierten Alltag zu vermitteln. Sie ermöglichen ihnen eine Ausbildung. Als neue Herausforderung sind viele Berufsschulen nun mit Flüchtlingen konfrontiert, die ebenfalls in die ukrainische Gesellschaft integriert werden müssen. Hier setzt das Projekt an und leistet eine erste Hilfestellung.

Das beste Mittel gegen Jugendarbeitslosigkeit: Ausbilden, Ausbilden, Ausbilden.

Fünfundvierzig ukrainische Berufsschullehrer und –lehrerinnen der Baugewerke konnten an Weiterbildungsmaßnahmen des Berufsförderungswerkes Berlin-Brandenburg teilnehmen. Sie lernten neue Technologien und Baustoffe kennen, diskutierten über Fachdidaktik, wurden in das duale System der beruflichen Aus- und Weiterbildung eingeführt und konnten mit vielen Ideen und Anregungen die Reise zurück in die Ukraine antreten.
Das vom Auswärtigen Amt finanziell unterstützte und von Global Project Partners e.V. initiierte Projekt führt alle Partner der beruflichen Aus- und Weiterbildung zusammen. Über die Berufsschulen und Berufskollegs hinaus wurden die Maßnahmen in der Ukraine vom staatlichen ukrainischen Bauunternehmen Ukrbud flankiert, das Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft übernahm das Projektmanagement in der Ukraine und garantierte, dass das Projekt nachhaltig auch mit deutschen Unternehmen vernetzt werden kann. Vertreter des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Ukraine nahmen an einer Multiplikatorenreise nach Deutschland teil, um Ansätze der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland kennenzulernen. Mit dem Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg konnte ein Partner gewonnen werden, der bereits seit vielen Jahren osteuropäische Gruppen in den Baugewerken fort- und weiterbildet.

Wie kann dieses Projekt einen Beitrag zum Abbau von Jugendarbeitslosigkeit leisten? Die Baubranche ist einer der größten Arbeitgeber in der Ukraine. Werden ukrainische Lehrkräfte unterstützt, der Unterricht praxisnaher gestaltet und neue Entwicklungen der Branche in den Unterricht integriert, so öffnen sich Perspektiven für die Beschäftigung ukrainischer Jugendlicher. Ukrainische Bauunternehmen benötigen qualifizierte Bauarbeiter, um sowohl das Inlandsgeschäft als auch internationale Projekte umzusetzen.

 
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LAUFZEIT

August bis Dezember 2014

Januar bis Dezember 2015

September bis Dezember 2016

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PROJEKTPARTNER

Projekt Ukraine

 Logo DEInternational

 bfwlogo

HDB Logo RZ

 

 Global Project Partners e.V.
Charlottenstr. 16
10117 Berlin, Germany

Tel.: +49(0)30 / 20 64 81 75

 


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